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Home Sonderthemen Freizeit/Kultur/Reisen Nachhaltig genießen
22:44 08.11.2020
Wer einen eigenen Behälter mitbringt, um Essen abzuholen, kann Verpackungsmüll einsparen. Die Verantwortung für die Sauberkeit, das Material und die Eignung des gewählten Behälters liegt dabei jedoch beim Kunden. FOTO: DPA

LANDKREIS. Essen zum Mitnehmen ist praktisch, verursacht aber auch Verpackungsmüll. Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, der kann die Speisen im eigenen Behälter abholen. Dabei gibt es jedoch einige Regeln zu beachten.

Es ist von List im Norden bis Oberstdorf im Süden sowie von Selfkant im Westen bis zum Görlitzer Neiße-Bogen im Osten überall gleich: Restaurants haben im November geschlossen. Wegen der zahlreichen Corona-Fälle und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen dürfen sie keine Gäste empfangen, sondern nur noch Essen außer Haus verkaufen. 

Wer unnötigen Verpackungsmüll vermeiden will, kann sein eigenes Geschirr oder sein Transportbehältnis mitbringen, um die Speisen abzuholen. Allerdings müssen dabei einige zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden. Darauf weist Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband Deutschland hin.

Ihren Angaben zufolge tragen Kunden die Verantwortung für die Sauberkeit, für das Material und die Eignung ihrer gewählten Behältnisse. Ist der Behälter des Kunden ungeeignet oder gibt beispielsweise ungewünschte Stoffe ab, trägt laut Stähle der Gastronom rechtlich keine Verantwortung dafür. Das gilt auch für Kaffee-to-go-Becher: Ist der mitgebrachte Becher des Kunden beispielsweise schmutzig, kann die Servicekraft das Befüllen verweigern. Im Restaurant oder an der Theke müssen die gastronomischen Mitarbeiter darauf achten, dass das Geschirr des Kunden nicht durch den ganzen Betrieb wandert, erklärt Stähle. „Alles muss an einer Stelle gehalten, befüllt und verschlossen werden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.“ dpa

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