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Home Sonderthemen Bauen/Wohnen Auf den U-Wert kommt es an
21:52 19.06.2020
Wer über den vorgeschriebenen Mindestwert hinaus sein Dach dämmt, spart Energie und Geld – und kann darüber hinaus noch eine finanzielle Förderung beantragen. FOTO: DPA

LANDKREIS. Ist das Dach schlecht oder gar nicht gedämmt, geht darüber eine Menge Wärme verloren – und damit letztlich auch viel Geld. Rüsten Hausbesitzer hier nach, können sie Fördermittel in Anspruch nehmen.

Eine Dachdämmung ist in ein paar Tagen erledigt, und die Kosten sind innerhalb von fünf bis 20 Jahren wieder eingespart. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Wie viel die Dämmung im Einzelfall koste, hänge vor allem vom Dachzustand ab, heißt es weiter.

Wer sein Haus nach dem 1. Februar 2002 gekauft hat, ist sogar verpflichtet, Dachstuhl oder Dachboden zu dämmen. Andernfalls drohen Geldstrafen. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein bestimmter Dämmwert: Der sogenannte U-Wert für die Wärmedurchlässigkeit darf 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin nicht überschreiten. Das entspricht in der Regel rund 18 Zentimeter Dämmstoff. Dies ist allerdings der absolute Mindestwert. Wer dicker dämmt, wird gefördert.

Wer zum Beispiel bei einem Schrägdach einen U-Wert von 0,14 einhält, kann eine KfW-Förderung beantragen, die seit Anfang des Jahres ungefähr doppelt so hoch ist wie vorher. Wenn mehrere Sanierungsmaßnahmen – also beispielsweise Dach und Außenfassade – miteinander kombiniert werden, erhöht sich die Förderung noch einmal.

Voraussetzung für KfW-Förderungen ist allerdings: Ein Gebäudeenergieberater plant die Sanierung und bestätigt sie am Ende. Der Fachmann muss auf der Liste der Energieeffizienz-Experten des Bundes eingetragen sein. Auch seine Dienste werden bei der Förderung bezuschusst. dpa


LANDKREIS. Die Dachdeckerinnung Schaumburg besteht derzeit aus 20 Mitgliedsbetrieben. Diese beschäftigen insgesamt rund 200 Arbeitnehmer. Hinzu kommen aktuell 35 Auszubildende. Der hiesigen Baugewerken- und Zimmerer-Innung gehören 26 Betriebe mit insgesamt 250 Beschäftigten an. In der Ausbildung befinden sich aktuell 21 angehende Maurer und 17 künftige Zimmerer. Weitere Infos gibt es im Internet: www.schaumburg-handwerk.de. hb

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