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Themenwelten
09:12 27.02.2022
Passt das Wohnmobil wirklich durch jede Seitenstraße und unter jeder Unterführung durch? Wer ein solches Fahrzeug lenkt, sollte dessen Maße unbedingt kennen. FOTO: DPA

LANDKREIS. Flexibilität und Unabhängigkeit: Urlaub mit dem Wohnmobil liegt zu Corona-Zeiten hoch im Kurs. Viele Menschen verbinden diese spezielle Art des Reisens mit dem Gefühl von Freiheit und Urlaub fern der Massen.

Damit der Ausflug nicht an einer niedrigen Unterführung oder einer engen Küstenstraße endet, sollte man sich vor der Abfahrt besser Breite, Höhe und Länge des Fahrzeugs auf einen Zettel schreiben. Das empfiehlt der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS).

Mit dieser Erinnerungshilfe könnten bei Unterführungen, Brücken, Tunneln oder Fähren die Durchfahrtmöglichkeiten besser abgeschätzt werden, heißt es weiter. Anfängern rät der BVS zudem zur Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining. „Denn insbesondere beim Bremsen und beim Spurwechsel unterscheiden sich Wohnmobile vom gewohnten Auto.“

Ebenfalls wichtig: das zulässige Gesamtgewicht. Insbesondere bei Reisemobilen für Führerscheinklasse B mit maximal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist laut BVS oft nicht mehr viel Spielmasse für schwere Zuladung. Passagiere, Gepäck und Proviant können schnell die Obergrenze sprengen.

Hinzu komme: Überladene Wohnmobile seien nicht nur ein Sicherheitsrisiko. „Wird man im Urlaubsland erwischt und gewogen, kann das richtig teuer werden.“ dpa
  

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