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11:25 16.07.2019
Das Schaumburger Land ist ein Eldorado für Radfahrer. FOTO: DPA
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LANDKREIS. Das Schaumburger Land ist zum Radfahren wie geschaffen: mal platt wie eine Flunder, mal hügelig wie ein Mittelgebirge. Zwischen Hagenburg und Goldbeck sowie zwischen Evesen und Bad Nenndorf kommt jeder Radler auf seine Kosten. Flache Landstriche laden Hobbyradfahrer und Familien zum gemächlichen Radeln ein. Ambitionierte Radsportler kommen hingegen in den Bückebergen und im Wesergebirge zu ihrem Recht.

Entlang gut ausgeschilderter thematischer Radrouten kann man vieles über Kultur und Geschichte dieses Landstrichs erfahren und gleichzeitig die Natur genießen. Auch einige über die Grenzen Schaumburgs hinaus reichende Strecken – beispielsweise der 500 Kilometer lange Weser-Radweg von Hannoversch Münden bis zur Nordsee – können abgeradelt werden. Deutlich kürzer sind hingegen die sieben ausgeschilderten Themenradtouren:

- Die Route Auf den Spuren von Wilhelm Busch (26,5 Kilometer) lädt ein, den Künstler und Teile seines Schaffens rund um seinen Geburtsort Wiedensahl näher kennenzulernen. Verglichen werden können Buschs Darstellungen von Gebäuden und Landschaften an Originalstandorten mit den heutigen Ansichten.

- Bei der Route Parks & Gärten (63 Kilometer) muss man nicht unbedingt den „grünen Daumen“ haben, um begeistert zu sein. Auf dieser Route von Stadthagen über Bad Nenndorf, Hohnhorst und Hagenburg zurück in die Kreisstadt kann man vom romantischen Stadtgarten über individuell angelegte private Bauerngärten bis hin zum herrschaftlichen Schlosspark und perfekt angelegten Landschaftsgärten eine große Pflanzenvielfalt bewundern.

- Die Rundtour Schlösser & Herrensitze (87 Kilometer) führt zu ausgesuchten Herrensitzen, Burgen und Schlössern in Rinteln, Bückeburg und Umgebung, die landschaftlich reizvoll gelegen sind und die Baukunst der Jahrhunderte widerspiegeln.

- Mit der Route Industriegeschichte (25 Kilometer) werden viele Standorte früherer Fabriken erschlossen und interessante Einblicke in den 500-jährigen Steinkohlebergbau gewährt. Die Strecke führt über Stadthagen, Nienstädt und Obernkirchen und bietet immer wieder herrliche Ausblicke ins weitläufige Schaumburger Land.

- Die Fürstenroute (53 Kilometer) geleitet die Radwanderer von Bückeburg (mit einem Anschluss nach Minden) über den alten Fürstenweg durch den Schaumburger Wald bis zum Steinhuder Meer. Hier sind die Spuren der Grafen und Fürsten unverkennbar: zum Beispiel die Insel Wilhelmstein und Schloss Baum sowie selbstverständlich Schloss Bückeburg.

- Entlang der Mühlenroute (68 Kilometer) liegen viele dieser historischen Bauwerke. Die Strecke führt von Stadthagen über Lindhorst, Bad Nenndorf und Rodenberg bis ins Auetal, nach Bad Eilsen und Obernkirchen.

- Die Landtour Bückeburg (53 Kilometer) führt auf einem Rundkurs einmal um die ehemalige Residenzstadt herum. Die Strecke lässt sich auch ideal in kürzeren Teilabschnitten zurücklegen, die familienfreundliche 15 bis 30 Kilometer lang sind.

Weitere Radrouten

- Mit dem Deister als stetigem Begleiter und Mittelpunkt verbindet der Rundweg Deisterkreisel (100 Kilometer) die Orte Springe, Wennigsen, Barsinghausen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Bad Münder.

- Der Rundweg Steinhuder Meer (32 Kilometer) führt einmal um das größte niedersächsische Binnengewässer, das man im Norden und im Süden stets im Blick hat, während es im Osten und Westen durch die idyllische Natur geht.

- Auch in und Rund um Stadthagen gibt es viele lohnens- und sehenswerte Ziele für Radfahrer. Die Stadt hat fünf Strecken zusammengestellt (zwischen 15 und 29 Kilometer), die von der Schaumburger Kreisstadt aus in unterschiedliche Himmelsrichtungen führen. hb

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