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Themenwelten
06:58 24.10.2021
Nils Hinse betätigt sich leidenschaftlich gerne als Hobby-Imker. FOTO: RG

Zwölf Fragen an Nils Hinse. Der 30-Jährige aus Lüdersfeld ist neugewähltes und jüngstes Mitglied im Rat der Samtgemeinde Lindhorst (für Bündnis 90/Die Grünen).

Ich lebe gerne hier, weil…

… ich in der Stadt den Geruch von Kuhmist und das Krähen eines Hahns vermissen würde.

Mein Lieblingsplatz in der Samtgemeinde Lindhorst ist…

… die Streuobstwiese vom NABU in Lüdersfeld. Wenn da jetzt noch ein größerer Teich mit Sitzbänken wäre, würde man mich dort nicht mehr wegbekommen.

Hier ist es am schönsten, weil…

… ich eine recht gute Infrastruktur genieße, die ärztliche Versorgung gesichert ist und sogar die Pizza gut schmeckt.

Wen möchten Sie gerne mal persönlich kennenlernen?

Vor kurzem habe ich Frank Bsirske kennengelernt, der wäre es gewesen. Luisa Neubauer vielleicht noch.

Welches war der bislang schönste Tag in Ihrem Leben?

Der Tag meiner Hochzeit. Wir haben 2020 mitten in der Corona-Zeit geheiratet und trotz der pandemie- bedingten Einschränkungen eine tolle Hochzeit gefeiert.

Worüber ärgern Sie sich am meisten?

Über Zigarettenstummel, die aus Faulheit in der Natur landen. Außerdem ärgert mich die Raserei von Verkehrsteilnehmern an Ortsein- und -ausgängen.

Was fehlt Ihnen in Ihrer Umgebung?

Ein indisches und ein vegetarisches Restaurant. Außerdem gibt es in Lüdersfeld nicht so viele Laufstrecken. Da könnte man dran arbeiten.

In welchen Vereinen sind Sie Mitglied?

In der kürzlich gegründeten Volleyballgemeinschaft Lindhorst, im Handel- und Gewerbeverein Lindhorst, im NABU Lindhorst, im Imkerverein Lindhorst und bei WIR für soziale Gerechtigkeit.

Wo verbringen Sie am liebsten Ihren Urlaub?

In Dänemark. Abgesehen vom Meer mag ich die Gelassenheit der Menschen dort. Außerdem gibt es dort Crème fraîche in 500-Gramm-Packungen. Nächstes Jahr geht es in die Berge. Mal sehen, ob Dänemark da mithalten kann.

Welches Hobby macht Ihnen am meisten Spaß?

Die Imkerei. Die Biene selbst ist faszinierend genug, da es noch so viele offene Fragen gibt. Besonders freue ich mich über die Wertschätzung vieler Menschen gegenüber der Biene, wenngleich jede Person noch etwas mehr für die gefährdeten Wildbienen unternehmen kann.

Wie sieht Ihr perfektes Wochenende aus?

Mit meiner Frau und unseren Hunden morgens zehn Kilometer laufen, tagsüber im Garten ein paar neue Stauden setzen und meinen Bienen zusehen. Nachmittags die Imkerei-Kunden mit Honig beliefern und abends mit Freunden etwas Leckeres essen.

Ich engagiere mich politisch, weil…

… ich sehr viel ungenutztes Potenzial in den Gemeinden sehe. In der Klimakrise können wir unseren Autarkie-Grad deutlich erhöhen und dadurch Emissionen einsparen, die Artenvielfalt mit einfachsten Mitteln fördern und zeitgleich die örtliche Wirtschaft deutlich stärken.
   

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