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Home Sonderthemen Bauen/Wohnen Heute schon an morgen denken
22:00 04.06.2019
Zum Hausbau ist man nie zu alt. Die Ansprüche ans Eigenheim verändern sich jedoch im Laufe des Lebens. FOTO: WESTEND61

LANDKREIS. Die Ansprüche an ein Eigenheim verändern sich im Laufe des Lebens. Daher kann sich ein Hausbau im Alter noch einmal lohnen: Man bekommt so eine barrierefreie, gut zu bewirtschaftende Immobilie mit guter Anbindung, in der man lange gut zurechtkommt.

Kurz vor der Rente noch einmal ein Haus bauen? Für viele Menschen ist das genau der richtige Zeitpunkt. Sie wollen ein Heim, das sie auch im höheren Alter noch bewirtschaften und genießen können. Eines, das nicht zu groß und nicht zu klein ist. Manche verkaufen dafür ihr lange bewohntes Familienhaus, aus dem die Kinder ausgezogen sind. Für andere ist es der erste Hausbau ihres Lebens.

„Zum Bauen ist man nie zu alt“, sagt Maria Böhmer von der Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer. „Mit mehr Lebenserfahrung setzen die Menschen aber andere Prioritäten.“

Auch Erhard Hackler, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga, sagt: „Mit 60 baut man anders als mit 30.“ Nicht nur die familiäre Situation habe sich geändert. Es zeichne sich manchmal auch schon ab, welche Mobilitätseinschränkungen in der Zukunft auftreten können. Und: „Häuser für Ältere müssen barrierefrei sein, ohne altbacken zu wirken.“  

LANDKREIS. Nach einem Sturm gibt es unmittelbare Schäden wie eingedrückte Fenster und sichtbar abgedeckte Dächer. Und es gibt Folgen, die bisweilen erst nach vielen Monaten deutlich werden.

Wurden möglicherweise einzelne Ziegel nur leicht verrückt, kann es erst nach und nach durch Regen zu folgenreichen Wasserschäden im Dach kommen. Wird zum Beispiel die Wärmedämmung des Dachs durchnässt, dämmt sie zum einen nicht mehr ausreichend, zum anderen wird sie zu einem optimalen Lebensort für Schimmelpilze.

Daher empfehlen die Fachleute der Schaumburger Dachdeckerinnung: Allerspätestens beim ersten großen Dauerregen sollten Hauseigentümer prüfen, ob sich im Haus Feuchtigkeit zeigt. dpa   

LANDKREIS. Die Dachdeckerinnung Schaumburg besteht derzeit aus 20 Mitgliedsbetrieben. Diese beschäftigen insgesamt rund 250 Arbeitnehmer. Hinzu kommen aktuell 28 Auszubildende. Der hiesigen Baugewerken- und Zimmerer-Innung gehören 27 Betriebe mit insgesamt 280 Beschäftigten an. In der Ausbildung befinden sich aktuell 22 angehende Maurer und 17 künftige Zimmerer. Weitere Infos gibt es im Internet: www.schaumburg-handwerk.de. hb
  

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