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Themenwelten
10:17 17.09.2020
Bodentiefe Fenster ermöglichen Menschen im Rollstuhl den Blick nach draußen. FOTO: DPA

LANDKREIS. Zu eng, zu hoch, zu tief: Viele Wohnungen und Häuser sind nicht barrierefrei. Fenster und Türen können für viele Menschen eine Hürde sein. Was es beim Umbau zu beachten gilt.

In einer barrierefreien Wohnung sollten Türen mindestens 90 Zentimeter breit sein. So passen Rollstühle und Rollatoren gut hindurch. Auch Türschwellen können Hürden sein und sollten beim Umbau beseitigt werden. Darauf weist der Bundesverband Pro-Holzfenster hin. Türgriffe sollten demnach leicht zu greifen und maximal einen Meter hoch angebracht sein.

Fenster und Türen sollten leicht und mit wenig Kraft zu öffnen und zu schließen sein. Für Menschen im Rollstuhl bieten sich niedrige Fenstergriffe an – und bodentiefe Fenster sowie eine durchsichtige Brüstung ab 60 Zentimetern ermöglichen kleinen und sitzenden Menschen den Blick nach draußen. Eine elektronische Bedienung für Fenster und für Türen kann den Experten zufolge ebenfalls zu einem barrierefreien Zuhause beitragen. dpa

LANDKREIS. Knisterndes Brennholz, lodernde Flamme, behagliche Wärme: Das gehört für viele Menschen im Herbst und Winter einfach dazu. „Dabei sollte jedoch eines unbedingt beachtet werden“, erklären die Experten der Plattform „Intelligent heizen“ des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik (VdZ): Frisch geschlagenes Brennholz lässt sich nicht mehr in diesem Winter verfeuern. „Es ist noch zu feucht und muss erst mal rund zwei Jahre trocknen.“

Feuchtes Holz verbrennt nicht vollständig und setzt viele Schadstoffe frei. „Diese schaden nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Ofen.“ Daher erlaubt der Gesetzgeber auch nur, Holz zu verbrennen, das einen Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent hat. Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtegehalt von ungefähr 40 Prozent.

Holz verbrennt im Ofen am besten, wenn die Scheite rund sechs bis zwölf Zentimeter dick sind. Darauf weist die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hin. „Außerdem sollten die Scheite nur so lang sein, dass sie sich mit ein paar Zentimetern Abstand zur Wand des Ofenraums in diesem stapeln lassen.“ Das Brennholz solle am besten mit einem Anzünder entfacht werden, der oben auf dem Stapel aufliegt.

Es sollte außerdem nicht zu viel Nachschub auf einmal in den Ofen kommen: Die Experten raten zu einem Richtwert von 0,15 Kilogramm Holz je Kilowatt Nennwärmeleistung des Ofens. Dieser Wert findet sich in der Bedienungsanleitung oder auf dem Typenschild. dp
                  

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