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Home Sonderthemen Bauen/Wohnen In zwei Wochen zum Wunschbad
08:02 01.05.2019
In Badausstellungen können Modernisierer sich inspirieren lassen – und einfach alles in Ruhe ausprobieren.

LANDKREIS. Wochenlanger Lärm und jede Menge Schmutz: Daran denken vermutlich zahlreiche Menschen, wenn es um die Modernisierung des Badezimmers geht. Die Folge: Sie nehmen notgedrungen weiterhin mit der betagten Einrichtung vorlieb – obwohl Farben und Design schon lange nicht mehr gefallen.

Dabei geht es auch anders. Mit einer professionellen Planung lässt sich das Bad in nur zwei Wochen rundum verschönern. Worauf dabei zu achten ist, erläutert Sanitärexperte Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

Wie kann man sich bei der Badmodernisierung vor Fehlentscheidungen schützen?

Wichtig ist es, rechtzeitig vor dem Start der Modernisierung einen Fachhandwerker einzuschalten. Dieser schaut sich das alte Bad an, gibt erste Ratschläge und die Hauseigentümer können danach eine der zahlreichen Bäderausstellungen besuchen. Dank professioneller Beratung und vielfältiger Vergleichsmöglichkeiten entspricht die Planung dann exakt den individuellen Wünschen – bis hin zu einer barrierefreien Gestaltung.

Worauf kommt es im Detail an?

Die Badmodernisierung ist ein komplexes Projekt: Es reicht von der neuen Badausstattung über die Heizungsanlage bis zur Elektrik und dem Innenausbau. So gibt es weit über 1000 Einzelteile, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Schließlich sollen die einzelnen Komponenten zueinander passen, so dass es zu einer stressfreien, optimalen Umsetzung kommt.

Wie können Modernisierer die Kosten im Griff behalten?

Nach der Beratung erstellt der Handwerker ein sogenanntes wirtschaftlich ausgerichtetes Komplettangebot: Damit garantiert er einen Festpreis für Sanitärprodukte, Montage und Arbeitsleistung sowie Gewährleistung bei Schäden und sichert die Einhaltung sämtlicher Termine und eine saubere Arbeit zu. Es gibt keine versteckten Nebenkosten für Verpackung, Versand und Entsorgung.

Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Badmodernisierung?

Die Urlaubszeit ist eine sehr gute Gelegenheit, um das neue Traumbad stressfrei zu verwirklichen. Man kehrt nach zwei Wochen erholt zurück – und findet zuhause dann die neue Wellness-Oase vor. r


Eine moderne geregelte Umwälzpumpe senkt den Stromverbrauch deutlich. FOTO: ZVSHK
Eine moderne geregelte Umwälzpumpe senkt den Stromverbrauch deutlich. FOTO: ZVSHK

LANDKREIS. Bei den meisten Heizanlagen spielt die Umwälzpumpe eine wichtige Rolle: Sie transportiert den aufgeheizten Wärmeträger (in der Regel Wasser) im Heizkreislauf zu den Heizkörpern und wieder zurück.

Was viele Hauseigentümer nicht wissen: Der Stromverbrauch einer älteren ungeregelten Pumpe kann sehr hoch sein – mitunter fast ein Zehntel des durchschnittlichen Stromverbrauchs im Haushalt.

Der Grund: Ungeregelte Modelle können ihre Leistung nicht an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Sie laufen deswegen in der Übergangszeit genauso wie in kalten Winternächten mit voller Leistung – und verbrauchen so permanent viel Strom.

Eine moderne geregelte Umwälzpumpe hingegen „erkennt“ den Wärmebedarf und passt ihre Drehzahl entsprechend an. Der Stromverbrauch sinkt dadurch so deutlich, dass es sich auch lohnt, funktionstüchtige ältere Modelle zu ersetzen. Wird beispielsweise eine alte 100-Watt-Pumpe gegen eine geregelte 20-Watt-Pumpe ausgetauscht, kann sich die Investition schon nach vier Jahren rechnen.

Der Staat hat das Einsparpotenzial ebenfalls erkannt und fördert über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch mit 30 Prozent der Netto-Investitionskosten. Ansprechpartner für Austausch und Förderung sind die Fachleute der regionalen Innung für Sanitär- und Heizungstechnik. r

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