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09:20 02.07.2018
Der Pixie-Cut ist weiterhin angesagt: Die Frisur mit extrem kurzen Haaren erinnert an die Haarpracht einer Elfe. FOTO: ZVFH
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LANDKREIS. Undone ist der große Trend bei den Friseuren für die Frau. Man will also gestylt so aussehen, als sei man nicht gestylt. Dieser Trend zur Natürlichkeit findet sich nicht nur bei Styling und Schnitt, sondern auch bei der Farbe.

Es gebe in dieser Saison aber nicht nur den einen Trend, betont Roberto Laraia, Art Director des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZVFH). „Sondern viele verschiedene Varianten, die jedoch eine Gemeinsamkeit haben: Sie wirken ausgesprochen natürlich.“ Ein Überblick:

Schnitte

„Keine Frage, der Bob ist und bleibt einer der Favoriten“, sagt Laraia. „Aber auch diesen Klassiker gibt es jetzt in vielen unterschiedlichen Variationen.“ Zum Beispiel als sogenannter Long Bob, der durchgestuft ist. Oder der Bob trägt einen langen Pony. „In diesem Jahr ist auch der Pilzkopf wieder angesagt, der bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts für Furore sorgte“, ergänzt der bekannte Friseur Udo Walz.

Der Bob gehört zu den geometrischen Frisuren, bei denen die Schnitttechnik besonders wichtig ist. Auch beim Pixie-Cut ist das laut Laraia der Fall: eine Frisur mit extrem kurzen Haaren, die an die Haarpracht einer Elfe oder eines Kobolds erinnert.

Insgesamt geht es zum sogenannten Undone-Chic. „Das sind Frisuren, die aussehen, als habe man sich lediglich mit den Händen durchs Haar gestrichen“, erläutert Walz. „Diese Looks dürfen jetzt sogar so aussehen, als habe man sich selbst die Haare geschnitten.“

Allerdings steckt dahinter eine ausgeklügelte Schnitttechnik. Auch hier spielen Stufen – wie generell bei den aktuellen Trends – eine große Rolle. „Diese Technik bringt Tiefe und Struktur ins Haar, das dadurch besonders lebendig wirkt“, erklärt Laraia.

Farben

Wer sich färben möchte, sollte zu Erd- und Sandtönen sowie Kupfer greifen, die laut Laraia „besonders natürlich“ wirken. Darüber hinaus seien Metallic-Nuancen und auffällige Hingucker wie leuchtendes Blond oder Blauschwarz angesagt, ergänzt Walz.

Strähnchen sorgen für eine lebendige Wirkung. Mit der Technik „American Colours“ werden beispielsweise Strähnchen in mindestens drei verschiedenen Farben gesetzt. „Zusammen ergibt das eine ganz natürliche und lebendige Vielfalt an Tönen“, meint Walz.

Daneben ist auch die Haarfärbetechnik Balayage nach wie vor angesagt. Hierbei werden Strähnchen nicht wie üblich gezogen, sondern quasi ins Haar gemalt. „Allerdings gibt es mit der sogenannten Foilyage eine Weiterentwicklung“, sagt Walz. Wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich dabei um eine Mischung aus Balayage und Foliensträhnchen.

Zunächst trägt der Friseur eine Koloration mit einem Pinsel auf. Dann nimmt er einen trichterförmig gefalteten Streifen Alufolie und klappt diesen über die Strähne, wo diese heller sein soll als der Rest der Partie.

Diese Technik ermöglicht den sogenannten Sunkissed-Look: Die Haare sehen so aus, als hätte die Sonne ihre natürliche Wirkung darauf genommen. Sie bleicht Haare nicht gleichmäßig aus, sondern unterschiedlich stark. dpa


Innung in Zahlen

LANDKREIS. Derzeit besteht die Friseurinnung Schaumburg aus 41 Mitgliedsbetrieben. Diese beschäftigen insgesamt rund 350 Arbeitnehmer. Hinzu kommen aktuell 40 Auszubildende. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schaumburg-handwerk.de. hb

www.schaumburg-handwerk.de

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