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Home Sonderthemen Bauen/Wohnen Mindestens einmal jährlich
09:12 13.07.2020
Hausbesitzer sollten ihr Dach stets im Blick behalten – denn Stürme und Gewitter können größere Schäden verursachen. FOTO: DPA

LANDKREIS. Schäden am Hausdach können böse Folgen haben. Nach einem schweren Sturm oder Gewitter – mindestens aber einmal im Jahr – sollten Immobilienbesitzer das Dach in Augenschein nehmen.

Das Wetter kann zu jeder Jahreszeit Spuren am Haus hinterlassen – nicht zuletzt am Dach. Vermeintlich kleine Schäden können mit der Zeit größere Probleme verursachen.

Ohne eine Reparatur besteht zum Beispiel das Risiko, dass nach heftigem Wind Dachziegel verrutschen und dann Tauwasser, Regen und Schmutz ins Innere des Hauses dringen. Eine der möglichen Folgen: Schimmelbefall.

Zudem sind lose Dachziegel eine Gefahr für die Allgemeinheit. Schließlich können sie hinabstürzen und Menschen vor dem Haus verletzen. Dann kann es für Immobilienbesitzer teuer werden.

Daher lohnt sich die regelmäßige Überprüfung des Daches durch Profis. Ein Überblick:

Wie oft sollten Hausbesitzer ihr Dach überprüfen?

Mindestens einmal jährlich, empfehlen Experten. „Ratsam ist es außerdem nach Sturm, Hagel oder einem schweren Gewitter“, erklärt Josef Rühle vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks.

Das hat seine Gründe: „Bei Sturmschäden müssen Hauseigentümer nachweisen, dass ein Fachbetrieb regelmäßig das Dach überprüft hat, sonst können sie haftbar gemacht werden“, sagt Marc Ellinger, Berater im Verband Privater Bauherren (VPB).
     

Kann man das selber tun? Oder müssen Profis ran?

Einmal jährlich den Handwerker bestellen: Das muss niemand. Bei der Suche nach möglichen Schäden kann man sich erst einmal selbst behelfen – mit guten Fotos einer Digitalkamera, die man am Computer-Bildschirm in Vergrößerung betrachtet. Vergleiche mit vorherigen Aufnahmen liefern Hinweise, ob die Dachdeckung Schäden oder Veränderungen aufweist.

„Bei steiler geneigten Dächern reichen Fotos von unten“, sagt Ellinger. Schwach geneigte Dächer indes sind je nach Gebäudehöhe von unten nicht ausreichend einsehbar. Bei Flachdächern ist dies in der Regel gar nicht möglich. „Eventuell können Hausbesitzer dann Aufnahmen von den Dachgeschossen benachbarter Gebäude machen“, so Ellinger. Alternativ geht das mit einer Drohne.

Können Hausbesitzer Reparaturen am Dach selbst erledigen?

Laien fehlt in aller Regel das Fachwissen, um Arbeiten akkurat ausführen zu können. Das Dach muss schließlich 100-prozentig dicht sein. „Auch sollten Nicht-Fachleute die Gefahr nicht unterschätzen, vom Dach abzustürzen“, betont Ellinger. Daher sollten Hausbesitzer solche Reparaturen generell Fachleuten überlassen. 

Damit das Wasser vom Dach nicht ins Haus dringt, sollten die Dachrinnen regelmäßig von Laub befreit werden. FOTO: DPA
Damit das Wasser vom Dach nicht ins Haus dringt, sollten die Dachrinnen regelmäßig von Laub befreit werden. FOTO: DPA

Wie teuer ist eine Dachwartung?

„Die Frage ist so nicht zu beantworten, da der Wartungsvertrag individuell mit dem Kunden vereinbart wird“, macht Rühle deutlich. Ebenso stellt der zu erwartende Aufwand – abhängig vom Alter und damit vom Zustand der Dachdeckung oder der Dachabdichtung – eine individuell zu kalkulierende Größe dar.

Was gilt bei Solaranlagen auf dem Dach?

Nach einem Sturm oder einem schweren Gewitter empfiehlt sich ebenfalls ein Check. Auch hier kann man zunächst wieder selbst Bilder mit der Digitalkamera machen. Sollte es für die Sichtprüfung nötig sein, das Dach zu betreten, ist dies eine Sache für einen Fachbetrieb. „Denn beim Betreten des Dachs besteht die Gefahr, die Anlage schwer zu beschädigen“, warnt Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft. dpa

LANDKREIS. Wer ein Badezimmer umbauen oder sanieren will, sollte vorher genau über seine Wünsche nachdenken. Insbesondere in Zeiten von Smart Home haben Bauherren viele Optionen. Wichtig ist dabei, dass die Maßnahmen vorausschauend und großzügig geplant werden, damit am Ende die Anzahl der Steckdosen und Anschlüsse zu den Ansprüchen passt. Darauf weist die Initiative „Elektro+“ hin.

Deshalb gilt: lieber ein paar Steckdosen mehr einbauen lassen, damit der Umfang und die Ausstattung der Elektroinstallation auch dann noch ausreicht, wenn sich die Bedürfnisse der Bewohner mal verändern. Denn eine nachträgliche Installation und spätere Änderungen können teuer und teils aufwendig werden – insbesondere dann, wenn das Bad bereits gefliest ist. dpa


LANDKREIS. Bei sehr kalkhaltigem Wasser sollte man die Spülmaschine besonders schützen. Ab einer Gesamthärte des Wassers von 21 Grad reicht es nach Angaben des Industrieverbands Körperpflegeund Waschmittel (IKW) nicht mehr aus, Multi-Reinigungstabs zu nutzen.

„Der darin enthaltene Wasserenthärter ist zu schwach, um Kalkablagerungen zu verhindern“, betont der IKW. „Man sollte zusätzlich Regeneriersalz verwenden“, empfehlen die Experten. Welche Härte das Leitungswasser hat, weiß der lokale Wasserversorger.

Ein milchiger Belag auf den Gläsern oder der Verlust ihres Glanzes deuten auf zu viel Kalk im Wasser hin. Hiervon lassen sich die Gläser aber befreien: „Und zwar mit einer Zitronensäure- Lösung“, erläutert das Forum Waschen.

Um Kalkablagerungen künftig zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass sich Salz und Klarspüler in der Maschine befinden und zugleich sicherstellen, dass die Wasserenthärtungsanlage und die Dosierung des Klarspülers richtig eingestellt sind. dpa

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