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Themenwelten
12:29 22.10.2021
Von Oktober bis Ostern: An dieser Faustregel kann man sich grob orientieren, wenn es um Winterreifen geht. FOTO: DPA


LANDKREIS.
Ein paar schöne warme Tage mögen noch kommen, doch Herbst und Winter stehen vor der Tür. Höchste Zeit also, sich über Winterreifen Gedanken zu machen.

Von Oktober bis Ostern auf Winterreifen: So lautet eine Faustregel, an der man sich immer noch gut orientieren kann. Darauf weist der ADAC hin. Mitte Oktober sei ein guter Zeitpunkt für den Reifenwechsel. Ob die alten Reifen noch genug Profil haben, lässt sich mit einer Zwei-Euro-Münze checken.

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Deren silberner Rand ist vier Millimeter breit. Wer die Münze zwischen zwei Profilblöcke steckt und den Rand nicht mehr sieht, hat genug Profil. Zwar sind gesetzlich nur mindestens 1,6 Millimeter vorgeschrieben – das ist dem Autoclub aus Sicherheitsgründen aber zu wenig, weswegen er zu mindestens vier Millimeter oder mehr rät.

„Unabhängig vom Profil sollten Winterreifen spätestens nach sechs Jahren ausgetauscht werden“, erläutert ein ADAC-Sprecher. Wer neue Winterreifen kauft, achtet demnach am besten darauf, dass er keine zu alte Lagerware erwischt. Älter als zwei Jahre sollten Neue nicht sein.

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Wann die Reifen hergestellt wurden, verrät die DOT-Nummer mit den letzten vier Zahlen an der Reifenflanke. „0916“ steht beispielsweise für die neunte Produktionswoche des Jahres 2016.

Wegen der situativen Winterreifenpflicht müssen Winterreifen immer dann am Auto sein, wenn Reif- oder Eisglätte, Glatteis, Schneematsch oder Schnee auf den Straßen ist. Ansonsten drohen ein Bußgeld und Punkte in der Verkehrssünderkartei Flensburg. dpa

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