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Home Sonderthemen Auto So wird das Auto fit für den Winter
12:28 07.11.2018
Gute Fahrt nur mit guter Sicht: Insbesondere, wenn es früh dunkel wird, ist eine richtig funktionierende Beleuchtungsanlage sicherheitsrelevant – sowohl für die Autofahrer selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer. FOTO: PR.

LANDKREIS. Der Oktober und November sind genau die richtigen Monate, um das eigene Auto fit für den Winter zu machen. Der ADAC gibt Tipps, woran Autofahrer jetzt denken sollten:

Licht
Auf die Beleuchtungsanlage muss insbesondere in der dunklen Jahreszeit Verlass sein. Einstellung und Funktion sollten Autofahrer am besten in einer Fachwerkstatt kontrollieren lassen. Dies geschieht bei den bis Mittwoch laufenden Lichttestwochen übrigens gratis.

Sicht
Die Scheiben innen gründlich vom Sommerschmutz befreien. Das sorgt für gute Sicht und mindert die Beschlagneigung. Wischerblätter, die bereits Schlieren bilden und kein einwandfreies Sichtfeld mehr bieten, sollten unbedingt gegen neue ausgetauscht werden.

Batterie
Sie ist nach wie vor Pannenursache Nummer 1 bei Kälte: eine Batterie, die ihren Dienst versagt. Deswegen jetzt die Batterie checken lassen – insbesondere, wenn diese älter als vier Jahre ist.

Frostschutz
Eis im Kühlsystem führt zu Motorschäden. Am besten in der Werkstatt oder an der Tankstelle prüfen lassen, ob der Frostschutz noch ausreicht. In die Scheiben- beziehungsweise Scheinwerferwaschanlage gehört frostsicheres Reinigungsmittel. Außerdem: Dichtungen mit einem Silikonstift gegen Frostschäden schützen.

Reifen
Für Winterreifen gilt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter. Allerdings sind Winterreifen mit einer Profiltiefe von unter vier Millimetern nach Ansicht des ADAC nur bedingt wintertauglich und sollten aus Sicherheitsgründen durch neue ersetzt werden. Auch auf das Reifenalter kommt es an: Älter als zehn Jahre sollten die Pneus in keinem Fall sein.

Zubehör
Eiskratzer, Handschuhe und eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe sollten jetzt unbedingt ins Auto gepackt werden. Der Türschloss-Enteiser sollte im Haus oder Büro bereit liegen. Auch eine warme Decke und ausreichend Flüssigkeit sind bei jeder längeren Reise sinnvolle Begleiter. dpa

Streusalz wirkt wie Schleifpapier: Wird der Winterdreck einfach nur mit einem feuchten Tuch vom Wagen abgewischt, können die Kristalle auf dem Lack Kratzer hinterlassen. FOTO: DPA
Streusalz wirkt wie Schleifpapier: Wird der Winterdreck einfach nur mit einem feuchten Tuch vom Wagen abgewischt, können die Kristalle auf dem Lack Kratzer hinterlassen. FOTO: DPA

LANDKREIS. Streusalzrückstände auf dem Auto sollten nicht einfach nur mit einem feuchten Schwamm oder Lappen abgerieben werden. Denn die Salzkristalle wirken wie Schleifpapier und können den Lack zerkratzen. Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) hin.

Generell ist Streusalz den Experten zufolge weniger schädlich für den Lack als häufig angenommen: Das Salz könne der oberen Klarlackschicht nichts anhaben, sofern diese unbeschädigt sei. An Stellen mit tiefen Kratzern begünstigen Salz und Feuchtigkeit hingegen die Rostbildung. Auch kleine Macken, die bis aufs Blech gehen, sollten deshalb gut gereinigt und mit einem Lackstift versiegelt werden.

Wenn es die Außentemperaturen zulassen, empfiehlt der ACE nach häufigeren „Salzfahrten“ eine gründliche Fahrzeugwäsche. Zeigt das Thermometer noch Minusgrade an, sollte der Wagen unbedingt in eine Waschanlage mit Trocknung gefahren werden, damit nichts einfriert. Bei stark verschmutzten Autos sei eine Vorwäsche mit dem Hochdruckreiniger ratsam.

Zwischendurch genüge es, ausschließlich die Fahrzeugleuchten sowie die Scheiben und Kennzeichen vom Winterdreck zu befreien. Außerdem empfiehlt der ACE, beim Abstellen des Wagens die Front- und Heckscheibe mit der Scheibenwaschanlage zu reinigen. dpa

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