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Home Sonderthemen Bauen/Wohnen Tischler-Innung Schaumburg: Trendsetter vom Fach
11:02 20.05.2020
Im Tischlerhandwerk werden viele Dinge mit maschineller Unterstützung erledigt, für einige Tätigkeiten ist aber nach wie vor echte Handarbeit gefragt. FOTO: DPA

LANDKREIS. Energetische Sanierung, Einbruchschutz, altersgerechtes Einrichten, gesundes Wohnen sowie Rauch- und Brandschutz: All das gehört zum Leistungsspektrum der Schaumburger Innungstischler. Umfassend zu denken und zu planen, gehört für sie ebenfalls zur täglichen Arbeit. Aus diesen Gründen eignen sich die heimischen Betriebe ideal, um Modernisierungsprojekte federführend umzusetzen. 

Von der Elektro-, Gas- oder Wasserinstallation bis hin zu Zimmerern, Malern und Maurern: Als Bindeglied zwischen den Gewerken greifen die Handwerker der hiesigen Tischlerinnung bei der Planung auf moderne Visualisierungsprogramme zurück und können dadurch noch vor Montagebeginn eine Raumskizze präsentieren. „So lassen sich Änderungswünsche rechtzeitig berücksichtigen“, betont die Innung auf ihrer Internetseite.

Zu den klassischen Tischlertätigkeiten gehört seit jeher der Bau und Einbau von Fenstern aller Art. „Sie machen Haus, Wohnung und Büro zu einem komfortablen, sicheren und angenehm hellen Ort mit viel Tageslichtversorgung“, schreibt die Innung. „Darüber hinaus setzen sie aber auch echte Trends.“ Wesentliche Qualitätsmerkmale seien ein guter Komfort und eine hervorragende Energieeffizienz.

Aktuell gibt es den Fachhandwerkern zufolge drei grundlegende Entwicklungen. Zunächst einmal sei die Reduzierung der Ansichtsbreiten zu nennen. „Ähnlich wie bei Fassadenelementen werden Fenster heute auf Wunsch der Kunden hin immer filigraner“, betonen die Experten.

Zudem sei die Integration von Funktionen und Komfortelementen ein Thema, um die Bedienbarkeit von Fenstern zu vereinfachen. „Leicht handhabbare Griffe und automatisierte Elemente für das Öffnen und Schließen der Fenster per Knopfdruck sind beliebt und stark nachgefragt.“

Abgerundet werden die Fenstertrends demnach von immer stabileren und dauerhafteren Konstruktionen. Der Grundsatz „Hauptsache günstig“ ist laut Tischlerinnung veraltet. „Heute sollen die Konstruktionen lange halten – Stabilität, Funktionalität und Dauerhaftigkeit sind wieder gefragte Werte“, heißt es hierzu. Bauherren würden heutzutage mit viel Weitsicht bauen und den Wert ihrer Immobilie erhalten oder sogar erhöhen. „Denn wer billig baut, baut am Ende häufig zweimal“, machen die hiesigen Innungstischler deutlich. r, hb
   

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