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Home Sonderthemen Familie/Kinder/Senioren Viele Wege führen ans Ziel
10:03 26.01.2019
Schule der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland GmbH
Sabineblindowschule
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LANDKREIS. Eltern, die auf der Suche nach der richtigen Schule für ihr Kind nach Klasse 4 sind, sollten so viele Informationen sammeln, wie sie bekommen können. Erste Ansprechpartner sind normalerweise die Grundschulen. Die Lehrer dort kennen die Kinder seit vier Jahren – und viele Seiten der Mädchen und Jungen, die sie zu Hause nicht zeigen. Zu berücksichtigen sind zudem die Anforderungen, die die aufnehmenden Schulen an ihre neuen Fünftklässler stellen. Hier ein Überblick: 

Förderschule 

Eltern, die ein Kind mit festgestelltem Handicap haben, können wählen, ob sie es auf eine Regelschule oder eine spezielle Förderschule schicken – deren Schwerpunkte recht unterschiedlich sein können. 

Oberschule

Die Oberschule geht von der 5. bis zur 10. Klasse. Unterrichtet wird meist auf Haupt- und Realschulniveau. Einzelne Oberschulen bieten auch einen Zweig für Gymnasiasten, der zum Abitur führt.

Ein Schwerpunkt der Oberschule liegt auf der Berufsvorbereitung ab Klasse 7. Schüler können in den Jahrgängen 9 und 10 Schwerpunkte aus den Bereichen Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales wählen. Die Schüler können einen Hauptschulabschluss, einen Realschulabschluss und einen erweiterten Sekundarabschluss I erreichen. Das gymnasiale Angebot einer Oberschule soll ab Jahrgang 7 überwiegend schulzweigbezogen unterrichtet werden (mehr als 50 Prozent), ab Jahrgang 9 ist dies Pflicht.

Integrierte Gesamtschule

Kinder unterschiedlicher Leistungsstärken besuchen Integrierte Gesamtschulen (IGS) von der 5. bis zur 10. Klasse gemeinsam. Einige Schulen bieten außerdem eine gymnasiale Oberstufe.

Die IGS führt am Ende des Sekundarbereichs I zu Abschlüssen, die auch an der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium vergeben werden. Die Allgemeine Hochschulreife wird nach 13 Schuljahren erworben. Gesamtschulen können auch andere Schulen des gegliederten Systems ersetzen.

Gymnasium

Das Gymnasium vermittelt seinen Schülern eine vertiefte Allgemeinbildung. Es stärkt selbstständiges Lernen und bereitet auf wissenschaftliches Arbeiten vor. Zur Aufgabe wird zudem zunehmend nicht nur die Studierfähigkeit, sondern auch die Berufsorientierung.

Schüler können Schwerpunkte bilden. Englisch ist grundsätzlich erste Pflichtfremdsprache (Jahrgänge 5 bis 10). Eine zweite Fremdsprache ist ab der 6. Klasse verpflichtend. Ab der 8. Klasse kann eine dritte Fremdsprache gewählt werden. Nach der 9. Klasse ist der Hauptschulabschluss möglich, nach der 10. Klasse der Realschulabschluss oder der erweiterte Sekundarabschluss I. Niedersachsen ist das erste deutsche Bundesland, das an Gymnasien zum Abitur nach 13 Jahren zurückgekehrt ist. In diesem Sommer macht der letzte Jahrgang das Abitur nach zwölf Jahren.

- Diese SN-Sonderveröffentlichung will – wie immer Ende Januar – eine erste Orientierung bieten. Aufgeführt sind alle weiterführenden Schulen im Schaumburger Land – auch die beiden Berufsbildenden Schulen sowie mehrere Schulen, die von privaten Bildungsträgern betrieben werden.

Jede Schule wird mit Bild und einem Kurzporträt vorgestellt. Was hinter den Schlagworten steckt, können Familien am besten beim Besuch vor Ort im Gespräch mit Schülern, Eltern und Lehrern herausfinden – um dann mit Bauch und Verstand die bestmögliche Entscheidung zu treffen. r

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