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22:14 30.01.2019
Auf neuen Computern ist oft unerwünschte Werbesoftware installiert. Nutzer räumen daher nach dem Kauf lieber erstmal auf und entfernen diese. FOTO: DPA

LANDKREIS. Neue Computer kommen häufig mit unerwünschter Werbesoftware und anderen unnützen Dreingaben daher. Diese entfernen Nutzer am besten sofort bei der Einrichtung, empfiehlt die Fachzeitschrift „Chip“ (1/2019). Als Beispiele nennen die Experten zusätzliche Werkzeugleisten (Toolbars) für den Browser sowie Programme, die Werbung einblenden.

Aber auch Microsoft packt in Windows 10 selbsttätig Werbung für Software in das Startmenü. Andere Beispiele sind vorinstallierte Testversionen von Virenscannern oder Officepaketen, die nach kurzer Zeit kostenpflichtig werden.

Um solche Software loszuwerden, hilft ein Blick in die Systemeinstellungen. Unter „Programme hinzufügen oder entfernen“ lässt sich unerwünschte Software aufspüren und entfernen. Wer das nicht selbst erledigen will, kann Programme wie den kostenlosen „Bulk Crap Uninstaller“ nutzen. Die Werbekacheln im Startmenü von Windows 10 entfernen Anwender nach Angaben der Fachzeitschrift am besten per Rechtsklick und dann über „Von Start lösen“ oder „Deinstallieren“.

Aber nicht nur auf neuen Computern können ungeahnte Software-Dreingaben warten. Auch viele häufig benutzte Freeware-Programme kommen mittlerweile mit Werbesoftware, wenn man bei der Installation nicht genau aufpasst. Für die eigentlichen Funktionen sind die Dreingaben nicht nötig.

Die Experten nennen unter anderem den nach wie vor verbreiteten Flash-Player, der bei der Installation gleich eine Virenschutz-Toolbar installieren möchte – oder das Anzeigeprogramm für PDF-Dateien Foxit-Reader. Hier heißt es: aufmerksam sein. Bei der Installation lässt sich solche Zusatzsoftware häufig durch das Entfernen eines automatisch gesetzten Häkchens abwählen. dpa

LANDKREIS. Ein mit dem Passwort „123456“ geschütztes Nutzerkonto ist alles andere als sicher. Trotzdem gehört diese Kombination nach wie vor zu den beliebtesten Passwörtern deutscher Nutzer. Das geht aus Zahlen des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hervor.

Grundlage der Untersuchung sind rund 13 Millionen E-Mail-Adressen, die auf eine .de-Domain registriert sind. Nicht berücksichtigt ist allerdings, dass viele Nutzer auch Mail-Adressen mit anderen Domains verwenden.

Auch auf den folgenden Plätzen wird es nicht sicherer: „123456789“ folgt in der HPI-Liste auf Platz zwei vor „1234“ auf Platz drei. Solche schwachen Passwörter können von leistungsstarken Rechnern in kürzester Zeit ermittelt werden. Die HPI-Experten empfehlen stattdessen Passwörter mit mehr als 15 Zeichen, in denen alle Zeichenklassen verwendet werden: also Groß- und Kleinbuchstaben ebenso wie Zahlen und Sonderzeichen.

Die Passwortliste des HPI
1. 123456
2. 123456789
3. 1234
4. 12345
5. 12345678
6. hallo
7. passwort
8. 1234567
9. 111111
10. hallo123. dpa

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